Dienstag, 25. Februar 2014

WildBrook - 2 -

Von Manoj wurde ich angehalten, nicht allein durch das "wilde" Tal zu laufen,  es gäbe hier gefährliche Tiere, wie wilde Elefanten, Panther und Schakale. Zuerst richtete ich mich danach und dann juckte mir das "Fell" - ich machte mich allein auf Weg. Bewaffnet mit Digi und Camrecorder, den ich mir für diese Reise anschaffte.

So ganz allein und in mich gekehrt, nahm ich diese fremde, so wunderschöne  Natur am Fuße des Himalays, in mir auf. Vieles ging mir durch den Kopf - wie geht es mir doch gut und ich war und bin sehr dankbar dafür.
Bei einem Spaziergang traf ich Manoj,  der mit seiner Kamera auf "Vogeljagd" war. Er half mir über das Bachbett von einem Stein zum anderen zu kommen. Nun stand meinen Alleingängen nichts mehr im Wege, zwischenzeitlich wußte er von meinen Afrika-Trekking-Reisen. 

Ich bin nicht leichtsinnig, habe Respekt vor der Natur und bin vorsichtig.

 

Wir waren in WildBrook, um einen Film für ein Projekt, das leider hinterher ins Wasser fiel, zu drehen.

Dazu brauchten wir Akteure:

1. Künstler
2. "Dschungelkinder"

Für Manoj war es mit viel Aufwand verbunden, die "Dschungelkinder", die kleinen Künstler, an einem Nachmittag, nach WildBrook einzuladen.

Ganz artig, quasi im Gänsemarsch, kamen uns die Kinder mit einem Vater der Kinder, den schmalen, steilen Weg hinter den Bungalows fröhlich entgegen.

Mädchen und Jungen in ihren Sonntags-Schul-Uniformen. Sauber und niedlich anzusehen. Sehr höflich, artig und wohl erzogen, nahmen sie Platz und warteten ab.

... und ich auch. Verstehen konnte ich nun nichts mehr, aber beobachten und fotografieren. (Der Vater war mit einer Veröffentlichung der Fotos einverstanden)

Papier, Stifte und andere Maluntensilien wurden auf den Tischen ausgebreitet.



Manoj verteilte Fotos von Tieren und  erklärte den Kindern, wie sie vorgehen sollten.


 Nirvesh und Nirmesh, die großen Künstler, assistierten.

Nirmesh
 Nirvesh

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